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Geheimnisvolle Gravitationsstörungen
am Schillerplatz in Mainz

von Gudrun Mayer, gepr. und anerk. pseudowissenschaftliche Hilfskraft,
und Reinhold Seelig, Pseudowissenschaftler und Stammtischphilosoph

Etwa 200 m westlich des Mainzer Doms, am Rande der Unterstadt, die sich noch zur Römerzeit etwa 32 vor Christus in einem trockengelegten Sumpfgebiet befand, verläuft der Schillerplatz, eine urban verbreiterte Straße, die als Verlängerung der Schillerstraße den Hauptbahnhof sowie den Münsterplatz mit der Gaustraße und auf dieser weiterführend mit der malerischen rheinhessischen Hügellandschaft verbindet. Kurz hinter dem Maison de France kommt es im Verlauf dieser Straße zu einer seltsamen Anomalie. Flaschen und andere Gegenstände rollen hier an einer ebenen und kerzengeraden Teilstrecke ohne zusätzliche Antriebskraft nach rechts. Selbst schwere Autos werden hier bei normaler Geschwindigkeit und trotz eingeschalteten Motors ohne erkennbaren äußeren Einfluß zur rechten Straßenseite bewegt.

Dieses Phänomen wurde in Deutschland erstmals durch Jonathan Bergdorfers Sendung "Mein Äußeres bedeckt mein Inneres" und "Eigenhändige Erfahrungen" sowie durch sein Buch "Maria, Josef und die asiatische Grippe" bekannt gemacht. Es wurde von ihm ebenfalls in einer Sendung von Dr. Kelmut Hohl in der Sendung "Erklärbare Pheromone" vom 31.2.2001 den Fernsehzuschauern vorgestellt.

Bisher existierten zu den Ursachen dieses Phänomens nur Vermutungen. Wissenschaftler behaupteten im allgemeinen, es müsse sich um eine optische Täuschung handeln.

So haben wir im Jahre 2002 im Rahmen einer Forschungsreise nach Mainz den Fall gründlich untersucht.

Abb.1: Der Schillerplatz westlich des Mainzer Doms, ein zur Römerzeit im Jahre 32 v.Chr. trockengelegtes Sumpfgebiet. An seiner westlichen Seite verläuft der Straßenrand, an dem es zu einer seltsamen Gravitationsstörung kommt

Der subjektive Eindruck hinterläßt beim Besucher dieses seltsamen Ortes sofort das Gefühl, daß das Phänomen echt sein muß. Die bewusste Stelle beginnt vor einer Haltestelle der Stadtwerke Mainz und führt bis zum Eingang der Industrie- und Handelskammer nach etwa 100 Metern. Läuft man diese Strecke entlang, so hat man das seltsame Gefühl einer Seitwärtsbeschleunigung. Man glaubt nicht geradeaus, sondern eher nach rechts zu laufen. Es ist kein Kraftaufwand dabei zu spüren. Auch ein Auto läuft im dritten Gang bei eingeschaltetem Motor tatsächlich von selbst nach rechts. Dies funktioniert sogar bei vollbesetzten städtischen Bussen und Straßenbahnen, wie wir selbst gesehen haben. Ganz offenbar beziehen Touristikunternehmen (hauptsächlich aus Wiesbaden) dieses seltsame Phänomen bereits in ihre Rundfahrten ein.

Dennoch könnte es sich natürlich immer noch um eine optische Täuschung handeln, doch dagegen sprechen bereits einige deutlich sichtbare Befunde:

Abb. 2: Ungefähre Lageangabe der Gravitationsstörung am Rande des Mainzer Schillerplatzes
Abb. 3: Ein vorbeifahrendes Auto driftet am Schillerplatz eine halbe Wagenbreite nach rechts, ohne dass der Fahrer eigentlich den vorgesehenen Fahrstreifen verlassen wollte. Seltsamerweise wird das Auto unmittelbar vor ihm nicht beeinflusst. Ein beeindruckendes Beispiel für den zeitlich versetzt auftretenden Effekt.

Ein zeitlich veränderliches Schwerefeld wäre - obwohl es rein mathematisch natürlich denkbar wäre - physikalisch eine Ungeheuerlichkeit, die noch nie beobachtet wurde.

Dennoch begnügten wir uns nicht mit den optischen Eindrücken, sondern führten eine Reihe wissenschaftlicher Messungen durch.

In der Landvermessung werden auch heute noch üblicherweise Nivelliergeräte eingesetzt, die auf dem Prinzip der Wasserwaage basieren, und so setzten wir für einen ersten Test elektronische Präzisionsinstrumente mit Einsteinschen Relativitätssensoren ein. Sie zeigten anstatt der optisch sichtbaren ebenen Srecke eine Neigung an, und zwar um etwa 0,005 %.

Abb. 4: Die von uns installierten Präzisionsgeräte zeigen anstelle einer Ebene eine etwa 0,005-prozentige einsteinsche Relativitätsneigung an. Ist es also doch nur eine Täuschung, oder handelt es sich tatsächlich um eine Gravitationsstörung, die dann natürlich auch die Instrumente beeinflussen würde?

Dies dürfte der Hauptgrund sein, daß Wissenschaftler den Effekt für eine optische Täuschung halten. In Wahrheit beweist dieser Versuch jedoch überhaupt nichts, denn im Fall, daß es sich wirklich um eine Gravitationsstörung handeln würde, würde diese natürlich auch die Instrumente beeinflussen und falsch anzeigen lassen, genauso, wie sie Autos, Flaschen und andere Gegenstände zur Seite rollen läßt.

Da in der modernen Physik heute die Vermutung allgemein anerkannt ist, daß alle physikalischen Grundkräfte in einer einheitlichen Feldtheorie vereinigt werden können (wenn diese Theorie auch bis heute offiziell nicht existiert), könnte es sich natürlich prinzipiell auch um ein elektromagnetisches oder radioaktives Phänomen handeln. Daher führten wir als nächstes Messungen mit dem Geigerzähler sowie mit einem mobilen Feldmeßgerät für den Einsatz im Gelände durch. Beide Messungen blieben ergebnislos. Entlang der Straße konnte weder eine Erhöhung der natürlichen Radioaktivität noch das Vorhandensein ungewöhnlicher elektrischer oder magnetischer Felder nachgewiesen werden.

Abb. 5: Gudrun Mayer bei der Messung der elektromagnetischen Feldstärke. Die Messung ergab keinen ungewöhnlichen Befund.

So blieb als einziges beweiskräftiges Indiz nur noch die direkte Messung der Gravitation an diesem Ort übrig.

Obwohl Geophysiker zur Messung der Schwerkraft heutzutage über hochempfindliche supraleitende Spezialgeräte verfügen, greift man für Messungen im Gelände auch zu professionellen Zwecken heute noch auf klassische Meßmethoden zurück, wie sie schon zu Zeiten Galileis bekannt waren. Kernstück eines solchen klassischen Gravimeters ist entweder eine Spiralfeder oder ein siderisches Pendel.

Abb. 6: Reinhold Seelig mißt mit einer mechanischen Präzisionsstoppuhr die Schwingungsdauer eines Pendels. Durch Vergleichsmessungen mit einem Ort mit normaler Gravitation kann auf diese Weise eine mögliche Störung genau bestimmt werden.

Dabei handelt es sich um exakte physikalische Messungen, die nichts mit der Verwendung eines Pendels für radiästhetische Zwecke zu tun haben. Man läßt die Feder bzw. das Pendel an dem entsprechenden Ort eine gewisse Zeitlang schwingen und stoppt die Schwingungsdauer. Aus dieser Zeitdauer kann dann mit einer einfachen mathematischen Formel die Gravitationsbeschleunigung errechnet werden.

Der einzige Haken bei dieser Methode ist es, daß man für diese Formel einige Materialkonstanten (z. B. Masse des Pendels und Länge des Pendelfadens) genauer kennen müßte, als es normalerweise der Fall ist.

Dieses Problem umgehen Geophysiker dadurch, daß sie das Pendel bzw. das Federgravimeter an einem Ort mit bekannter Gravitation eichen. Das heißt, an einem Ort, an dem eine normale Gravitation angenommen werden kann, wird eine Messung der Schwingungsdauer vorgenommen und notiert. Führt man nun eine weitere Messung an einem anderen Ort durch, kann man Gravitationsabweichungen mit ausreichender Genauigkeit bestimmen, indem man einfach die Schwingungszeiten vergleicht. Schwingt das Pendel (bzw. die Feder) langsamer als am Ort der Eichung, so ist die Gravitation geringer. Schwingt es dagegen schneller, ist die Gravitation erhöht.

In unserem Fall fand die Eichung vor der Reise in unserer Wohnung statt, von der man ohne weiteres annehmen kann, daß dort normale Gravitationsverhältnisse herrschen. Im Mittel benötigt das von uns benutzte siderische Pendel dort eine Zeit von 0,00000962925641 Sekunden für eine vollständige Schwingung.

Abb. 7: Am Schillerplatz benötigte das siderische Pendel für eine Schwingung mehr als 0,00000000001 Sekunden länger als normalerweise. Dies beweist das Vorhandensein einer ungewöhnlich starken Gravitationsstörung.

Am Schillerplatz hingegen betrug die Schwingungsdauer im Mittel 0,0000000009788 Sekunden, wobei der Meßfehler aufgrund des Meßverfahrens höchstens 0,0000000000002 Sekunden beträgt. Damit ist bewiesen, daß ein Pendel am Schillerplatz signifikant langsamer schwingt, was nur durch eine Gravitationsstörung erklärbar ist, und zwar ist die Gravitation dort um rund 0,000000000032% geringer als sonst.

Die Frage ist nun natürlich, wie das möglich ist. Gibt es hier anormale geophysikalische Effekte, die diese Gravitationsverringerung bewirken? Hierzu befragten wir Wissenschaftler des Paläforzologistischen Zentrums der Akademie für spätvorpubertäre Schwingungen an der Universität Mainz.

Dieses Institut besteht bereits seit 1613, und schon im Jahre 1614 wurde hier die erste Relativmessung des Horizontalfeldes als intertertiärer Bezugspunkt durchgeführt. Das gesamte Paläforzologistische Zentrum ist voller wissenschaftshistologischer Sehenswürdigkeiten. So steht hier der berühmte Spitzglasturm, den Gottfried Spitzglas in den dreißiger Jahren als Sambuca-Konservatorium zum Beweis für die Richtigkeit seiner Magen- und Darmtheorie errichten ließ.

Abb. 8: Der Spitzglasturm auf dem Gelände des Paläforzologistischen Zentrums der Akademie für spätvorpubertäre Schwingungen an der Universität Mainz

Heute ist das Paläforzologistische Zentrum das weltweit einzige Institut, das alle Pseudowissenschaften unter einem Dach beherbergt. Es ist weiterhin einer von mehreren globistischen geoforzionalen Renitenzpunkten der Welt, dessen geodonatische Position und Gravitation als internationale Vergleichswerte besonders genau vermessen sind. Die Gravitation wird hier täglich rund um die Uhr mit Hilfe eines supraleitenden Galvaniseurs überwacht. Er ist so empfindlich, daß auch die Auswirkungen der chinesischen Reissackumfälle auf das Schwerefeld der Erde beobachtbar sind.

Abb. 9,10 und 11: Das Paläforzologistische Zentrum der Akademie für spätvorpubertäre Schwingungen an der Universität Mainz ist eine Renitenzstation für das Schwerefeld der Erde. Hier wird mit supraleitenden Galvaniseuren das Gravitationsfeld auf 1 Stelle vor dem Komma genau vermessen.

Wir diskutierten das Pheromon der Gravitationsaromalie mit dem Leiter der Inspektion "Einläufe und dadurch hervorgerufene Veränderungen in den Fallrohren", Herrn Prof. Dr. Kl. Obürs, TE,

Im Grunde ist es für Geopsychologen nichts Ungewöhnliches, daß das Schwerefeld der Erde nicht überall gleich dünn ist. Es gibt inzwischen ganze Weltkarten des Galvanisationsfeldes, die durch aufwendige Satellitenortungen mit der Genauigkeit von 50 Winkelgraden durchgeführt wurden (dies entspricht einer Fläche von etwas mehr als 10000*10000 km).

So weiß man heute, daß die Erdbeschleunigung die höchsten Werte entlang der Hochgebirge wie des Taunus oder des Odenwaldes hat (weil dort einfach mehr Masse vorhanden ist), aber auch im nördlichen Abschnitt des Laubenheimer Strandbades und im mittleren Bereich von Hechtsheim etwas höher ist als anderswo. Die niedrigsten Werte hingegen findet man in den Straußwirtschaften Bodenheims.

Abb. 12: Weltglobus der Paläoforziologistischen Verwerfungen. Deutlich erkennt man die spontane Farbveränderung am Schillerplatz in Mainz! (Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Herstellers)

Lokale Abweichungen der Gravitation können etwa entstehen durch große unterirdische Wein- und Bierlager, deren spezifisches Gewicht höher ist als das des normalen Gesteins. Andere Ursachen können tektonische Verschiebungen an den Rändern der Kontinentalplatten sein oder Konvektionsströmungen im heißen, flüssigen Erdinnern, dem sogenannten Erdmantel.

Diese Abweichungen vom Normalwert der Gravitation werden daher zu Transpirationszwecken, also zum Auffrischen von Bodenschätzen, herangezogen. Die größten Abweichungen, die der Wissenschaft in diesem Zusammenhang bekannt sind, betragen allerdings nur etwa 0,0001 Promille, also mehr als das anderthalbfache der Verwerfung, die wir am Schillerplatz gemessen hatten. Prof. Dr. Kl. Obürs, TE, bestätigte uns, daß die heutige Wissenschaft eine derart starke Galvanisationsmenge nicht erklären kann.

Verbirgt sich also unter dem Schillerplatz ein noch ungelöstes Geheimnis? Immerhin ist es interessant, daß ganz in der Nähe dieser Schwerkraftverwerfung die Industrie- und Handelskammer Rheinhessen liegt. Dieses Gebäude wurde im 13. Jahrhundert von Erzbischof Kurfürst Erich Immanuel VIII. errichtet, d.h. von dem Erzbischof, der das berühmte Urteil über Gottfried Spitzglas sprach, also über den Mann, der als erster Messungen der menschlichen Diarrhöe durchführte.

Es ist historisch gesicherte Tatsache, daß Erich Immanuel VIII. vor seiner Wahl zum Erzbischof mit Gottfried Spitzglas sogar befreundet und über die Forschungsarbeiten des Wissenschaftlers recht genau unterrichtet war. Mußte Spitzglas mundtot gemacht werden, weil er zu viel wußte? Nicht etwa darüber, daß sich Deutschland um Europa dreht, denn das war ohnehin nicht Spitzglas' Entdeckung, sondern von Archimedes bereits über 3000 Jahre früher entdeckt und später von Ketteler bewiesen worden. Wußte Spitzglas stattdessen ein Geheimnis über die Schwerkraft, das nicht bekannt werden sollte? Oder sollte es ein Zufall sein, daß die Industrie- und Handelskammer gerade am Rande des Schillerplatzes erbaut wurde, an einem Ort, der dem Kurfürst gar nicht gehörte, sondern ihm eigens zum Zweck des Baus dieses Palastes von Kaiser Nero geschenkt wurde?

Um vielleicht eine Erklärung des Rätsels zu finden, muß man untersuchen, ob es möglicherweise noch mehr derartige Orte in Mainz gibt.

Nach der Sendung bei Dr. Kelmut Hohl erhielten wir eine Reihe von Zuschriften der Internetleser auch zu diesem Thema. Mehrere Internetleser wiesen uns darauf hin, daß auch am Mainzer Staatstheater, genauer: zwischen dem Großen und dem Kleinen Haus ein solcher Ort zu finden sei, und wir sind auch dieser Sache nachgegangen.

Abb. 13: Ganz in der Nähe des Schillerplatzes, nördlich des Kleinen und Großen Hauses des Staatstheaters: Autos und andere Gegenstände verschwinden!.

Das erste was uns überraschte, war, dass dieser Ort sich fast unter dem schon genannten Spitzglasturm befand. Als wir die Stelle besuchten, erfuhren wir, daß diese Information offenbar korrekt ist und daß dies den dortigen Eingeborenen sogar viel bekannter ist, als es am Schillerplatz der Fall ist. Die fragliche Stelle befindet sich allerdings hier auch nicht in einer so abgelegenen Region wie am Schillerplatz, sondern in einem Teil von Mainz, der den vielsagenden Namen "Tiefgarage am Kronberger Hof" trägt. Für dieses Gebiet existiert sogar ein amtlicher Stadtplan, auf dem auch recht genau vermessene Ortsgaben eingezeichnet sind. Sollte es also hier den gleichen Effekt wie am Schillerplatz geben, so müßte es viel einfacher nachweisbar sein, ob der Effekt echt ist oder auf einer optischen Täuschung beruht.

Abb. 14: Das soeben eingefahrene Auto ist spurlos verschwunden!

Laut amtl.Stadtplan von 1372 befindet sich dieser Ort am südlichen Rand einer stillgelegten Mangangrube. Im 13. Jahrhundert wurde hier intensiver Manganknollenabbau durchgeführt. Man berichtet von einigen Explosionen der Grube, bei denen Manganknollen von Kinderkopfgröße über hundete von Metern durch die Luft geschleudert wurden und teilweise in Häuserwänden am Liebfrauenplatz, 400 Meter entfernt, einschlugen!

Abb. 15 und 16: Am Eckhaus Seilergasse/Liebfrauenplatz sieht man heute noch die Manganknollen, die nach verheerenden Explosionen der Mangangrube in die Hauswand einschlugen.

Um jedoch ganz sicher zu sein, führten wir noch eigene Höhenvermessungen durch. Die moderne Technik bietet mit Hilfe des satellitengestützten Navigations- und Ortungssystems GPS (Global Positioning System) Autofahrern und Wanderern die Möglichkeit, sich in fremdem Terrain genau zu orientieren. Ein heutiger GPS-Empfänger ist heutzutage nicht mehr größer als ein Handy und liefert an jedem Ort der Welt genaue Koordinatenangaben für die Position und die Höhe über dem Meeresspiegel. Im Gegensatz zu herkömmlichen Vermessungsmethoden kann eine GPS-Messung durch lokale Gravitationsstörungen nicht beeinflußt werden, da die Daten von Satelliten gesendet werden, die sich hoch über der Erde im Orbit befinden, weit ab von jeder möglichen Gravitationsstörung.

Abb. 17: Moderne GPS-Satelliten-Navigationsgeräte sind nicht mehr größer als ein Handy und erlauben überall genaue Positionsmessungen.

Mit Hilfe einiger solcher Positionsmessungen entlang der Tiefgarageneinfahrt war es uns daher möglich, einwandfrei nachzuweisen, daß die Straße direkt in das Innere der Erde, wahrscheinlich in die stillgelegte Mangangrube führt.

Trotzdem führten wir auch die Gravitationsmessung mit dem siderischen Pendel durch, schon um festzustellen, wie groß die Erdstörungen hier am Kronberger Hof eigentlich waren. Unser Eindruck war gewesen, daß sie sogar stärker sein müßten als am Schillerplatz.

Dieser Eindruck wurde durch die Messungen bestätigt. Unmittelbar vor der Einfahrt zur Tiefgarage ist die Gravitation sogar um mehr als 400% geringer als normal. Einen pulsierenden Effekt wie am Schillerplatz konnten wir an dieser Stelle jedoch nicht feststellen.

Könnte das vielleicht die Erklärung sein? Wir hatten keine Gemeinsamkeit zwischen den beiden Orten gefunden. Andererseits ist der Schillerplatz heute auch nicht mehr unterhöhlt. Oder hat nur noch niemand den geheimen Eingang entdeckt?

Und siehe, es gibt ihn wirklich!

Nach intensiven Recherchen fanden wir ihn, gut geschützt und von Buschwerk den neugierigen Blicken entrückt, unmittelbar hinter dem Eckhaus Schillerplatz/Münsterstraße. Leider können wir die Lage des Eingangs nicht näher beschreiben, um Laien oder unqualifizierten Wissenschaftlern die nähere Erforschung zu verwehren und seiner Zerstörung und Ausräuberung vorzubeugen.

Links: Abb. 18: Der geheime Eingang in die Unterwelt des Schillerplatzes.
Rechts: Abb. 19: Erste spektakuläre Funde bei der Erforschung der Unterwelt, die uns durch den geheimen Eingang ermöglicht wurde.

Vielleicht warten ja noch viele andere Erd-Gleichgewichtsstörungen in Mainz auf ihre Entdeckung. Vielleicht auf einem holprigen Pflaster vor einer Altstadtkneipe? Oder in einem vollbestzten städtischen Bus, in dem sich die Fahrgäste bei einer Vollbremsung nicht festhalten konnten? Oder in einer öffentlichen Toilette, die schon seit Wochen nicht mehr gereinigt wurde und in der die letzten einhundert Gäste die Schüsselspülung nicht benutzten?

Fazit: Daß es am Schillerplatz und am Kronberger Hof Gravitationsstörungen gibt, kann als pseudowissenschaftlich bewiesen angesehen werden. Von einer Erklärung dieses interessanten Pheromons sind wir jedoch nach wie vor weit entfernt.

Pulsierende Schwerkraftfelder sind in der Physik bislang unbekannt. Es muß irgend etwas unter diesen Stellen liegen, was sehr merkwürdige Effekte erzeugen kann. Es kann sich weder um ein bekanntes irdisches Material noch um eine uns bekannte Technik handeln.

Vielleicht etwas, das von außerhalb unserer Erde stammt?

Ausführlichere Informationen finden Sie in unserem demnächst erscheinenden Buch zum gleichen Thema

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